ZEUGEN

Auch 2021 war es uns kaum möglich, in den Archiven vor Ort zu arbeiten. Für unsere Recherchen mussten die Akten abfotografiert und digitalisiert werden.
Und trotzdem waren „echte“ Begegnungen und Gespräche mit Menschen möglich. Wir konnten viel lernen zu Identität und Selbstverständnis, zu Initiativen der Erinnerung und zum Engagement derjenigen, die selbst nicht der Minderheit der Sinti und Roma angehören.

Uta Horstmann

Uta Horstmann hatte schon 1980 am Hungerstreik / Video Eins / der Sinti und Roma ...
Weiterlesen …

Romani Rose

Exkursionen zum Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma Heidelberg„Die Schatten von Auschwitz und die ...
Weiterlesen …

Udo Engbring-Romang

Udo Engbring-Romang, Freiberuflicher Historiker, Dozent in der Erwachsenenbildung, forscht seit den 90er Jahren zur Geschichte ...
Weiterlesen …

Joschi Elsässer

Joschi. Enkel eines Architekten, der immerhin die Großmarkthalle in Frankfurt entwarf und auf der "Sonneninsel" ...
Weiterlesen …

Bernhard Meyer

Der Magistrat Darmstadt hatte 1995 den Wunsch des Landesverbandes der Sinti und Roma aufgegriffen, an ...
Weiterlesen …

David Weiss

Der Maler und Druckgrafiker David Weiss lebt und arbeitet in Witzenhausen, Deutschland. 2014 erwarb er ...
Weiterlesen …

Fabian Lau
Jazz Manouche. Nicht nur Fabian Laus Gitarrenspiel ist stark beeinflusst von der Virtuosität der Manouchmusiker. Auch ihre Kultur und die persönlichen Begegnungen mit einigen von ihnen prägen seine Kunst, die er seit einigen Jahrzehnten auf überregionalen Bühnen aufführt.

Dr. Fritz Deppert
1979 – ein Festival in darmstadt: Das Musikfest der Sinti Roma.

Musikfest der Sinti in Darmstadt 1979
Teil 01 >>>
Dr. Hans Joachim Landzettel

Auf unterschiedliche Art waren Dr. Fritz Deppert, Dichter und interessierter Bürger Darmstadts und Dr. Hans Joachim Landzettel als Kinderarzt dabei und berichten,

Musikfest der Sinti in Darmstadt 1979
Teil 02 >>>


Fabian Lau spricht über die tradionelle Besetzung und den gitarristischen und musikalischen Konzepten der Sinti / Roma Gitarrenmusik in der Tradion von Django Reinhardt ….

Robert Burkhardt ist Teamer und Guide. Er führte die Exkursionsteilnehmer*innen durch die KZ Gedenkstätte Dachau. In einem mehrtägigen Workshop in den Seminarräumen des Max-Mannheimer-Studienzentrums hatten sie Jugendlichen die Möglichkeit, sich vertiefend mit dem System der Konzentrationslager, der „Lagergesellschaft“ und den Sinti und Roma als Häftlinge zu beschäftigen. Am Ende der Veranstaltungen haben wir dann auch Robert zu seiner Arbeit, seinen Erfahrungen befragt …
Peter Bell Dieses Interview haben wir 2014 aufgezeichnet, also schon vor der so abfällig bezeichneten „Flüchtlingswelle“ 2015. Interessant ist der Schwerpunk, damals noch gar nicht so sehr im Blickpunkt der Öffentlichkeit: Peter deutet schon sehr genau an, wie Bildregie in den sozialen Medien geführt wird. Heute stehen da Begriffe wie „Filterblasen“ im Raum. 

Prof. Dr. Peter Bell über Fremdheit und Armut

Nach einer Steinmetzlehre studiert Peter Kunstgeschichte und Betriebswirtschaftslehre sowie der Graphik & Malerei an der Philipps-Universität Marburg und promoviert zu „Getrennte Brüder und antike Ahnen. Repräsentation der Griechen in der italienischen Kunst zur Zeit der Kirchenunion (1438–1471). Seit dem ist „Fremdheit“ und „Armut“ einer seiner Forschungsschwerpunkte geblieben.
Weitere Forschungsschwerpunkte: Digitale Kunstgeschichte, Digital Humanities und Digitalisierung in Museen // Image Processing, Computer Vision, Augmented Reality // Visuelle Repräsentationen sozialer Gruppen, insbesondere Fremder vom Mittelalter bis in die Gegenwart // Kulturtransfer, Rezeption, Interkulturalität